DAS OSTSEEBAD SELLIN

Mit der Rekonstruktion der 397m langen Seebrücke im Jahre 1990 bekam Sellin sein ursprünglich im Jahre 1906 erbautes einmaliges Wahrzeichen zurück. In ihrer langen Geschichte wurde sie mehrfach durch Stürme und Eisgang stark beschädigt oder zerstört. Ende der 70er Jahre musste das Brückenhaus wegen Verrottung abgerissen werden. Sie erhebt sich nun wieder stolz über dem Meer und bietet ihren Besuchern im Palmengarten wie auch im nostalgischen Kaiserpavillion ein vielfältiges gastronomisches Angebot.

In seiner Freizeit kann man hier das Leben so richtig genießen. Hierfür bietet Sellin Ihnen eine Vielzahl von Möglichkeiten. Für historisch Interessierte wie für Kunst- oder Musikliebhaber ist ein reichhaltiges Angebot gleichermaßen vorhanden.

Für den Naturliebhaber bietet der Landstrich Sellin wunderbare  Wander- und Radfahrmöglichkeiten, am Strand entlang oder auch durch die unmittelbar an den Ort angrenzende und einmalige Seenlandschaft mit ihrer artenreichen Tierwelt.

Eine der wohl schönsten Straßen im Stil der Bäderarchitektur an der deutschen Ostseeküste ist die Herzachse des Ortes, die Wilhelmstraße. Die prachtvollen Hotel- und Pensionsbauten entzücken das Auge mit ihren reich verzierten Veranden und Balkonen. In spielerischer Leichtigkeit und schöpferischer Vielfalt präsentieren sich besonders die Zahlreichen, über 100-jährigen und meist restaurierten Villenbauten des Jugendstils.

Die Ortschaft Sellin wurde im Jahre 1295 als »Zelinische beke« erstmals urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich vom slawischen Wortstamm »Zelino« ab. Das bedeutet: Grünes Land. Mit dem Bau des ersten Hotels begann 1887 die Entwicklung Sellins zum Ostseebad. Doch erst mit der Anlage einer breiten Allee mit Promenadenwegen zum Außenstrand – der heutigen Wilhelmstraße -  begann die eigentliche Blütezeit des Ostseebades Sellin. www.ostseebad-sellin.de